Hassel im Norden Gelsenkirchens ist von seiner Bausubstanz geprägt: solide Siedlungshäuser aus der Bergbauzeit, Reihen- und Mehrfamilienhäuser, dazu Höfe und gewerblich genutzte Gebäude. Vieles davon steht heute vor derselben Aufgabe, nämlich modernisiert, energetisch ertüchtigt oder im Dach ausgebaut zu werden. Bei genau solchen Arbeiten im Gebäudebestand kommt die Absetzmulde ins Spiel, denn Sanierung und Ausbau erzeugen Abfall in Mengen, die sich mit ein paar Säcken nicht bewältigen lassen.
Ein Dachausbau ist ein gutes Beispiel dafür, wie vielschichtig der Abfall wird. Wird der Spitzboden zu Wohnraum, fallen zuerst die alte Eindeckung, morsche Latten und ausgebaute Dachfenster an. Dann kommen Dämmreste, Verschnitt von Gipskarton und Verpackungsmaterial der neuen Baustoffe hinzu. Diese Mischung ist typisch für den Bestand: Sie ist nicht sortenrein, sondern setzt sich aus Holz, Baumischabfall und mitunter etwas Bauschutt zusammen. Damit die Entsorgung sauber abgerechnet werden kann, lohnt es sich, schon beim Befüllen grob zu trennen. Wir beraten dazu, was in welche Fraktion gehört, und stellen bei Bedarf mehr als eine Mulde, wenn getrennt gesammelt werden soll.
Bei der Modernisierung im laufenden Bestand geht es oft um mehrere Gewerke nacheinander. Alte Bäder werden herausgerissen, Wände geöffnet, Leitungen erneuert, Böden ausgetauscht. Hier entsteht schwerer Bauschutt aus Fliesen, Estrich und Mauerwerk, der in eine eigene Mulde gehört, weil er anders verwertet wird als leichter Mischabfall. Für diesen dichten, schweren Abfall ist meist eine kleinere Mulde sinnvoll, da sie schon durch das Gewicht ausgelastet ist, während sich für sperrigen, leichten Ausbauabfall ein größerer Behälter eignet. Diese Zuordnung nach Gewicht und Volumen nehmen wir gemeinsam mit Ihnen vor, damit die Mulde weder überladen noch halb leer transportiert wird.
Gerade bei der Bestandssanierung ist die Standzeit ein wichtiger Punkt. Modernisierungen ziehen sich, weil ein Gewerk aufs andere folgt und Trocknungs- oder Lieferzeiten dazwischenliegen. Die Mulde kann deshalb über einen längeren Zeitraum stehen bleiben, oder wir tauschen einen vollen gegen einen leeren Behälter, sobald ein Bauabschnitt abgeschlossen ist. So arbeiten Sie kontinuierlich weiter, ohne dass sich der Abfall auf dem Grundstück stapelt.
Der Ablauf richtet sich nach Ihrem Bauzeitenplan. Sie sagen uns, wann welche Arbeiten anstehen, und wir stimmen Liefer- und Abholtag darauf ab. Der Absetzkipper stellt die Mulde dort ab, wo sie am Haus oder auf dem Hof am wenigsten stört und trotzdem gut erreichbar bleibt. Für Betriebe und Vermieter in Hassel, die mehrere Objekte oder Wohnungen nacheinander modernisieren, lassen sich wiederkehrende Termine im Voraus grob planen.
Wenn in Hassel ein Dachausbau, eine Sanierung oder eine umfassende Modernisierung ansteht, sprechen Sie uns am besten früh an. Je genauer wir wissen, welche Abfälle in welcher Reihenfolge entstehen, desto besser passen Muldengröße, Anzahl und Standzeit zum Vorhaben. Nennen Sie uns ein paar Eckdaten zum Projekt, dann schlagen wir Ihnen den passenden Container und einen Ablauf vor, der zum Fortschritt Ihrer Baustelle passt.