Im Dortmunder Südwesten gehört Kruckel zu den Vierteln, deren Häuser aus den vergangenen Jahrzehnten nach und nach in ein Alter kommen, in dem Sanierung und Modernisierung anstehen. Genau in diesem Gebäudebestand entsteht der größte Teil unserer Einsätze mit dem Container: Wo ein Dachgeschoss ausgebaut, eine Fassade gedämmt oder ein in die Jahre gekommenes Bad grundlegend erneuert wird, fällt Abbruchmaterial an, das sich mit Schubkarre und Anhänger nicht mehr sinnvoll bewältigen lässt.
Beim Dachausbau fällt das Material oft in mehreren Wellen an. Zuerst kommt die alte Dämmung heraus, dazu Verschalungen, morsche Latten und mitunter alte Eindeckung. Später folgen Trockenbaureste, Verpackungen und Verschnitt vom Innenausbau. Damit die Baustelle nicht zwischen zwei Gewerken blockiert, stimmen wir die Größe des Behälters auf den jeweiligen Bauabschnitt ab und tauschen bei Bedarf ein volles gegen ein leeres Gefäß. So arbeiten die Handwerker weiter, während wir uns um Abtransport und Entsorgung kümmern.
Bei einer Sanierung im Bestand ist die saubere Trennung entscheidend, weil das Material sehr unterschiedlich ist. Reiner Bauschutt aus Mauerwerk, altem Estrich, Fliesen und Beton gehört gesondert erfasst und lässt sich vergleichsweise günstig verwerten. Sobald jedoch Holz, Tapeten, Dämmstoffe, Rohre oder Kunststoffe hinzukommen, handelt es sich um Baumischabfall, der anders eingestuft wird. Wir beraten vorab, welche Fraktion bei welchem Vorhaben zu erwarten ist, damit Sie nicht versehentlich einen reinen Bauschuttbehälter mit Mischabfall befüllen und dadurch die Entsorgung verteuern.
Für Modernisierungen greifen viele Eigentümer zu einer mittleren Größe, die genug Volumen für den Aushub eines Bades oder den Rückbau von Zwischenwänden bietet, ohne unnötig viel Stellfläche vor dem Haus zu beanspruchen. Für reinen Bauschutt sind kleinere, kompakte Absetzmulden sinnvoll, weil dieses Material schwer ist und das zulässige Gewicht schneller erreicht wird als das Volumen. Bei sperrigem Abbruch aus einem kompletten Dachgeschoss darf sie dagegen ruhig größer ausfallen. Welche Kombination für Ihr Projekt passt, klären wir im Vorgespräch anhand der geplanten Arbeiten.
Die Lieferung erfolgt mit dem Absetzkipper an einen mit Ihnen vereinbarten Platz, meist die eigene Einfahrt oder ein Stellplatz direkt am Haus. Wir setzen sie so ab, dass Sie bequem von der Rückseite oder über die Klappe befüllen können. Die Standzeit richtet sich nach dem Fortschritt der Modernisierung: Wer über mehrere Wochen in Etappen arbeitet, kann den Behälter entsprechend länger behalten, während bei einer konzentrierten Sanierung über wenige Tage ein kurzer Turnus sinnvoller ist. Ist das Gefäß voll oder endet der Bauabschnitt, holen wir es nach Ihrem Anruf ab und führen den Inhalt der fachgerechten Verwertung zu.
Wer einen Dachausbau, eine Sanierung oder eine schrittweise Modernisierung plant, sollte den Bedarf früh in die Bauplanung einbeziehen, weil sich damit Wartezeiten und doppelte Wege vermeiden lassen. Unser Containerdienst hilft Ihnen dabei: Schildern Sie uns bei der Anfrage kurz Art und Umfang der Arbeiten sowie den vorgesehenen Stellplatz, dann schlagen wir Ihnen eine passende Größe und einen realistischen Liefertermin vor. Eine kurze Beschreibung des Vorhabens genügt für einen ersten belastbaren Vorschlag.